NBBL Bayer Giants Leverkusen 

 

  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 004
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 047
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 034
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 007
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 055
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 027
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 062
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 089
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 095
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 084
  • 05.04.2009_Giants NBBL U19 vs. Paderborn 092
  • 08
  • 0013
  • 07
  • 020
  • 1477ca670b0
  • 1477cad1fc8
  • 141dc1b1205
  • 141dc1c9f4b
  • 141dc1f1cd2

Baskets schaffenTOP4-Einzug

Im dritten Anlauf haben es die Paderborn Baskets geschafft: Sie stehen nachdem 82:68-Sieg über die Bayer Giants Academy im NBBL-TOP4. Doch ehe dieYoungstervon Coach Artur Gacaev feiern konnten, mussten sie 40 Minuten hartarbeiten, umLeverkusen die erste Heimniederlage der Saison 2008/09 beizufügen. Mit einem kleinen Dreier-Festival eröffneten die Baskets das zweite Spiel der Serie und schufen sich früh ein Polster, welches die Farbenstädter dank guter Arbeit am Brett (Marvin Kruchen, 22) mit der Zeit allerdings aus der Welt schufen.Nachdem Seitenwechsel waren es Lars Wendt (20) und Robert Huelsewede (19),die offensiv stark auftrumpften und mit mehreren „Big Points“ für den psychologischen Vorteil zugunsten der Westfalen sorgten.

„Wir haben Paderborn mit unseren gemischten Verteidigungsformen ganz gut kontrolliert“,so Giants-Trainerin Nadine Homann. „Offensiv haben wir ordentlich über Groß gespielt, dadurch sind unsere Schützen leider nicht in ihren Rhythmus hineingekommen.“ (JB)

 

Bittere Pille für die BAYERGIANTS Academy: DieU19-NBBL-Auswahl verliert vor 300 Zuschauern in der Smidt-Arena gegen die Paderborn Baskets mit 68:82 - wodurch die Saison 2008/09im Viertelfinale endet.

Wie auch in der ersten Begegnung erwischten die Rheinstädter den schlechteren Start und mussten von Anfang an einem Rückstand hinterher laufen.Die Gäste aus Paderborn nutzten freie Würfe und zweite Wurfmöglichkeiten eiskalt aus, so dass die Leverkusener Hausherren nach zehn Minuten mit 20:29 hintenlagen. "Wir haben nicht gut in das Spiel gefunden und uns direkt wieder einen Rückstand eingefangen. Das war für unsere Moral alles andere als vorteilhaft",kommentiert Chef-Trainerin Nadine Homann nach der Begegnung.

Zu Beginn des zweiten Viertels drückten die Academy-Boys dann der Partie ihrenStempel auf: "Kollossus" Marvin Kruchen legte los wie die Feuerwehr und führte seine Mannschaft Punkt um Punkt an die Gäste heran. Mehr und mehr entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, da die Paderborner Schwächen aus der Distanz zeigten. Doch die Bayer-Schwungphase wurde mit dem Horn zur Halbzeitpause unsanft unterbrochen, als Lars Wendt einen Buzzerbeater zum 44:38 für Paderborn versenken konnte.

Im dritten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Teams weites gehend und ließen kaum einen wirklichen Spielrhythmus erkennen - viele Spielunterbrechungen und Fehlwürfe waren das Resultat. Dennoch blieb die Partie offen und die Entscheidung musste im letzten Viertel fallen.

Dort offenbarten die Nachwuchs-Giganten aus Leverkusen eine große Schwäche,die charakteristisch für die diese Viertelfinalserie war: "Wir haben einfach zu oft den Kopf hängen lassen und hatten nicht die richtige Einstellung",äußerte sich Homann nach der Partie. Besonders in der Verteidigung agierten die Bayer-Boys zu selten aggressiv und in der Offensive verhedderten sie sich"immer wieder in Einzelaktionen, die uns nicht weitergeholfen haben."Letztlich ging der Sieg verdientermaßen an Paderborn, meint auch Nadine Homann:"Paderborn hat eine gute, aber nicht überragende Serie gespielt und zurecht gewonnen. Wir können dennoch stolz sein, zu den besten acht Teams der Liga zu gehören."

In der Tat haben die Academy-Boys eine Grundweg solide Saison gespielt, dieTrainerin Nadine Homann so zusammenfasst: "Trotz einiger Schwierigkeiten, wie der Weggang von Denis Wucherer, hat die Mannschaft gut gespielt und mehr und mehr als Team zusammengefunden." Glückwunsch also, zu einer guteSaison.

Für die GIANTS spielten: Njaj (1 Punkt), Rehm, Mönninghoff (3), Stojanovic (9,5Assists), Menden, Mauksch (10), Breunig (2), Bellscheidt (7), Kruchen (22,7Rebounds), Jördell (4) und Agyapong (10).  


Sommerpause

Nun heißt es für unsere Jungen, ebenso wie auch für die meisten anderen Bayer-Teams, die vergangene Saison Revue passieren zu lassen und sich auf diekommende Spielzeit vorzubereiten. Für einige geht es zur Nationalmannschaft, andere lassen den Ball für einige Zeit ganz in der Ecke liegen. Bis es wiederheißt: Sprungball...

Alle Fotos unter: http://www.michael-fleschenberg.de

05.04.2009

 

 

Giants-Nachwuchs in derPflicht 

 

Blauer Himmel und keine einzige Wolke zu sehen, das Wetterkönnte kaum besser sein. Doch nicht jeder kann den Sonnenschein voll und ganz ausnutzen: Die U19-Boys der BAYER GIANTS Academy sind auch bei diesem Wetter inder Halle, um sich für ihre immer näherrückende Schicksals-Begegnung gegen die Paderborn Baskets (Sonntag, 5. April, um13 Uhr, in der Smidt-Arena) zu präparieren.

Für den GIANTS-Nachwuchs ist diese Partie mehr als eingewöhnliches Playoff-Spiel: Nach der 76:94-Niederlage im Hinspiel, müssen die Academy-Boysnun einen Sieg erringen, um ein entscheidendes drittes Spiel, welches dann wieder in Paderborn steigen würde, zu erzwingen.

Zudem wird das Duell mit Paderborn das letzte Heimspiel in dieser Saison sein-denn unabhängig davon, wie das Spiel ausgehen wird, in Leverkusen wird es nach Sonntag in der Saison 2008/09 kein NBBL-Heimspiel mehr zu sehen geben. Jeder Akteurweiß, dass nur ein Sieg zählt, wie "Big Fella" Lennard Jördell verrät:"Wir wollen alles versuchen, um dieses Spiel zu gewinnen."

Was die Jung-Giganten im Vergleich zum Hinspiel ändern müssen, weiß Chef-Trainerin Nadine Homann: "Zum Einen müssen wir in der Defensive besser spielen und uns nicht nur auf Robert Huelsewede konzentrieren."In Paderborn hatte sich die Leverkusener Verteidigung zu sehr auf Huelsewede konzentriertund somit Freiräume für andere Paderborner gelassen, was diese in Gestalt der Wendt-Brüder und Jan Möhrings ausnutzten.

"Auf der anderen Seite müssen wir im Angriff gefährlicher sein und können keinen erneuten Ausfall unserer Leistungsträger gebrauchen", fährt Homann fort. Denn dieser Aspekt gesellte sich in Paderborn zu de rschwachen Defensivleistung hinzu und sorgte für einen unangenehmen Beigeschmack. Der in den Play-Offs bisher überragend agierende Goran Stojanovic erwischte einen rabenschwarzen Tag und erzielte lediglich zwei Punkte -der "Roadrunner" traf keinen seiner acht Wurfversuche aus dem Feldundverteilte auch nur drei Assists. Auch Power-Forward Martin Breunig blieb in der Offensive für seine Verhältnisse blass und sammelte magere drei Zähler. Doch Nadine Homann weiß, dass "so etwas nicht noch einmal passieren wird. DieB eiden haben in der Saison bewiesen, was sie können und werden auch am Sonntag wieder eine andere Leistung zeigen."

Am Sonntagmittag soll jedoch alles anders werden und es gibt triftige Gründe,diefür einen Leverkusener Sieg sprechen: Erstens wäre da die überragende Heimbilan zvon acht Siegen und keiner einzigen Niederlage, welche, wenn es nach Mathis Mönninghoffs Wünschen geht, weiter ausgebaut werden soll: "Wir wollen unsere weiße Weste in eigener Halle behalten und im letzten Heimspiel einen weiteren Erfolg verzeichnen." Zweitens werden die Jung-GIANTS von einer lautstarken Kulisse angetrieben und unterstützt werden, da der BAYER GIANTS Fanclub sein Kommen versprochen hat. Abgesehen davon sind die Bayer-Boyse infach heiß auf dieses Spiel und brennen darauf, auf dem Court ihr Können zuzeigen...

03.04.2009

 

 

Unnötige Niederlage 

 

Das musste nicht sein: Das U19-Team der BAYER GIANTS Academy unterliegt bei den Paderborn Baskets mit 76:94und muss ihr kommendes Heimspiel (am 5. April, um 13 Uhr in der Smidt-Arena) gewinnen, um den Sprung in das Halbfinale zu schaffen.

Schon im ersten Viertel mussten die Leverkusener NBBL-Boys mit anschauen,wie sich die Paderborner immer höher absetzen und sich ein komfortables Polster erspielen konnten. Mit 25:10 gingen die ersten zehn Minuten an die Gastgeber,die den Vorsprung im zweiten Quarter noch einmal ausbauten und sich über den 52:33-Halbzeitstand freuten. Die Nachwuchs-GIANTS boten besonders in der Verteidigung eine, für ihre Verhältnisse, unterdurchschnittliche Leistung,wie auch Bayer-Coach Nadine Homann meint: "Wir haben harmlos verteidig tund haben im Angriff nicht in das Spiel gefunden."

Dies änderte sich jedoch zum dritten Spielabschnitt: Die Bayer-Talente fanden ihren Wurfrhythmus und verteidigten mit einer höheren Intensität, als noch zuvor. "Wir haben für zehn Spielminuten ins Spiel zurückgefunden, konnten die Wende aber nicht schaffen", so Homann nach der Partie. Als dasS chlussviertel begann, lagen die Leverkusener nur mit neun Punkten zurück und verspürten einen wahren Aufwind. Doch die Paderborn Baskets waren an diesem Tag einfach nicht zu schlagen und triumphierten zum Schluss: "Wir haben heute nicht gut genug verteidigt. Und wenn dann noch zwei Leistungsträger ausfallen, darf man sich nicht beschweren", resümierte Nadine Homann.

Während bei den Paderbornern die Wendt-Brüder und Robert Huelsewede zu überzeugen wussten, nahmen bei den Bayer-Jungs Lennard Jördell und MathisMönninghoff die Rolle der Hauptfigur ein. Während der"Big-Fella"Jördell mit 19 Punkten und 13 Rebounds wieder einmal ein Double-Double erzielte, avancierte Mönninghoff mit 18 Zählern zum zweitbesten GIANTS-Scorer.

Es spielten: Hagedorn, Rehm (2 Punkte), Mönninghoff (18), Stojanovic (2),Anders(3), Mauksch (8), Breunig (3 Punkte, 8 Rebounds), Bellscheidt (9),Andräs (1),Kruchen (11) und Jördell (19 Punkte, 13 Rebounds).

Die Chance wahren

Die Academy-Boys sind also im nächsten Spiel zum Siegen verdammt. Nach dem Hinspiel könnten nun einige denken, dass die Paderborner auch diese Begegnung für sich entscheiden werden, doch wir erinnern uns: Leverkusen ist in eigener Halle in dieser Saison noch ungeschlagen, wird sich mit Sicherheit anders präsentieren als noch im letzten Spiel - besonders in der Verteidigung -und gewann in der regulären Spielzeit das zweite Spiel gegen Paderborn, nachdem sie das erste verloren hatten. "Wir werden uns anders präsentieren. Wir wissen was auf dem Spiel steht und welche Chance wir haben", kündigt Homann an.

29.03.2009

 

 

Junior Giants sind heiß 

 

Auf ihrem Weg in das Finaleum die Deutsche Meisterschafttrifft die BAYER GIANTS Academy auf die PaderbornBaskets - bereits am Freitag,27. März (20:30 Uhr), tritt die U19-Auswahl desTSV bei den Baskets an, dadiese in dieser Serie, aufgrund des besseren Tabellenplatzes in der DivisionNordwest, Heimvorteil haben.

Blickt man auf die Saisonresultate zurück, so scheinen die Verhältnisse ausgeglichen zu sein: Beide Teams trafen in der regulären Spielzeitzweimal aufeinander, wobei jede Mannschaft einmal gewinnen konnte. "Die beiden Spielehaben gezeigt, dass wir gleichwertige Mannschaften sind und daherk önnte das eine spannende Serie werden", meint auch Academy-Trainerin Nadine Homann.

Die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Teams könnten jedoch in der ersten Begegnung aus dem Gleichgewicht kommen. Grund dafür sind die Verletzungen zweier Leistungsträger in den Reihen der Nachwuchs-Giganten: Mathis Mönninghoff und Martin Breunig mussten in den zurückliegenden Trainingseinheiten mehrmals passen, da beide umgeknickt waren. Ob die beiden Jungs zum Einsatzkommen werden, ist unklar: "Bisher sieht es nicht gut aus, aber wir werden sehen,was die Woche mit sich bringt", äußert sich Homann.

Fehlen die Beiden ihrem Team beim ersten Auswärtsspiel, so müssten die anderen Academy-Boys noch mehr Verantwortung übernommen. Vieles wird auch wieder von Point-Guard Goran Stojanovic abhängen: Der "Roadrunner" wusste in der Achtelfinalserie gegen die Central Hoops Berlin zu überzeugen und wird hoch motiviert sein, diese Leistung aufrecht zu halten. Auch Center-Spieler Lennard Jördell wird wieder eine entscheidende Rolle spielen. Dem"Big-Fella"gelangen in den vergangenen Partien mehrere Double-Doubles, wodurch er zu einem Leistungsträger der Bayer-Boys avancierte.

Auf Paderborner Seite wird sicherlich Robert Huelsewede den Protagonisten-Part übernehmen: Der 1,98m große Shooting-Guard der Paderborn Baskets führt sein Team in den Bereichen Punkte, Rebounds, Assists und Steals an. Dies zeigt aber gleichzeitig auch, wo die Schwachstelle der Baskets zufinden ist: Gelingt es Huelsewede aus dem Spiel zu nehmen, steigen die Chancen auf einen Sieg...

Heimspiel schon entscheidend

Unabhängig davon, wie der GIANTS-Nachwuchs in Paderborn spielt, wird der Heimauftritt( Sonntag, 05. April, 13.00 Uhr, Smidt-Arena) bereits ein Entscheidungsspielsein. Gewinnen die Academy-Jungs in Paderborn, könnten sie mit einem Heimsieg in das Halbfinale einziehen. Verlieren sie, würde Paderborn in das Halbfinale einziehen - gesetzt dem Fall, dass Paderborn auch in Leverkusen gewinnt.

Gewinnen beide Teams ihr Heimspiel, wird es die alles entscheidende Begegnung in Paderborn geben. Wir erinnern uns gerne daran, dass die Leverkusener in eigener Halle noch ungeschlagen sind...

24.03.2009

 

 

Spannung pur 

 

Das hat die Herbert-Grünewald-Halle schon lange nicht mehrgesehen: Knapp 200 Zuschauer hatten sich am Sonntagnachmittag in der Leverkusener Sporthalle versammelt und sahen in der zweiten Achtelfinalpartie der BAYER GIANTS Academy gegen die Central Hoops Berlin einen mitreißenden 94:84-Sieg der Leverkusener Mannschaft.

Durch den Hinspielerfolg lastete der größere Druck auf den Schulternder Berliner, doch dies änderte sich einen Tag vor Spielbeginn: Bayer-Guard MathisMönninghoff verletzte sich am Fuß und konnte nicht im Vollbesitz seiner Kräfte auflaufen. Gar nicht erst auf der Bank sitzen konnte Centerspieler MarvinKruchen, der unter einer Magen-Darm-Grippe leidend im Publikum saß. Trotzdieser Schwächung wollten die Nachwuchs-Giganten unbedingt einen Sieg einfahren und in die nächste Runde, das Viertelfinale, einziehen.

Zunächst agierten beide Teams nervös und fanden nicht so recht in die Begegnung, wie auch Bayer-Trainerin Nadine Homann meint: "Wir haben etwas gebraucht,um in das Spiel zu finden. Aber dann lief es besser und besser." Bis der Bayer-Motor ins Rollen kam, erspielten sich die Gäste aus der Hauptstadt, welche von einem überragend agierenden Serge Lopez Nunez angeführt wurden, einen zehn-Punkte-Vorsprung. Die Academy-Boys jedoch fanden den Weg zurück und konnten bis zur Halbzeitpause sogar mit 47:45 in Führung gehen.

Nach der Pause legte der Bayer-Express, besonders in Form von Point-Guard GoranStojanovic, richtig los: Der "Roadrunner" fegte wie ein Wirbelwindüber den Platz und versorgte seine Mitspieler mit guten Pässen, welche diese in einfache Zähler verwandeln konnten. Zudem avancierte er mit 30 Punkten zumbesten Scorer der Begegnung, wodurch er sich erneut ein Extralob seinerTrainerin verdient: "Er hat den Ball nicht nur gut verteilt, sondern auch noch selber gescort. Goran hat in beiden Spielen super gespielt",so Homann über ihren Aufbauspieler.

Der Vorsprung der Academy pendelte sich bei zehn Punkten ein und wurde bis zum Ende nicht mehr verringert: "Wir haben ein gutes Spiel gezeigt undv erdient gewonnen", resümierte eine zufriedene Nadine Homann nach der Partie und betonte: "Jeder meiner Spieler hat seine Leistung gebracht und auf dem Feld 100 Prozent gegeben." Ein bisschen Wehmut verursachte eine weitere Verletzung: Martin Breunig, der ebenfalls wieder einmal auffallendstark spielte, musste im dritten Viertel das Feld verlassen. Be ieinem Rebound war er unglücklich auf seinem Fuß gelandet und konnte von da an nur nochzuschauen.

Es spielten: Njaj, Rehm, Mönninghoff (10 Punkte), Stojanovic (30 Punkte,7Assists), Anders (2), Mauksch (6), Breunig (14 Punkte, 12 Rebounds, 3Blocks),von Heeremann (5), Menden, Jördell (11 Punkte, 11 Rebounds) und Agyapong (6).

Braunschweig oder Paderborn?

Diese Frage beschäftigt nun jeden Bayer-NBBL-Fan: Denn diese beiden Teamsspielen den Viertelfinalgegner der BAYER GIANTS Academy aus. Währen dmit Braunschweig ein unbeschriebenes Blatt auf die Leverkusener zukäme, sind die Paderborner bestens bekannt: "Wir kennen Braunschweig noch nicht und wissen deshalb nicht, was für eine Mannschaft sie sind", verrät Bayer-CoachHomann. Hoffentlich sind bis dahin wieder alle Academy-Boys an Bord...

16.03.2009

 

 

Mit dem Sieg im Rücken 

 

Erfreuliche Botschaft aus der Hauptstadt: DieU19-NBBL-Mannschaft der BAYER GIANTS Academy hat ihr erstes Play-Off-Spiel, beiden Central Hoops Berlin, mit 80:73 gewonnen und dadurch die Tür zum Viertelfinale einen Spalt weit geöffnet.

In einer temporeichen und unterhaltsamen Begegnung waren es die Bayer-Boys, die den besseren Start auf das Parkett legten: Vor 150 Zuschauern führten die Gäste aus dem Rheinland bereits nach den ersten zehn Spielminuten (23:18) und wussten diesen Vorsprung im zweiten Viertel zu behaupten. Der Homann-Truppe gelang es sogar, bedingt durch eine starke Defensive, mit einem16-Punkte-Polster in die Halbzeitpause zu gehen (46:30). "Wir haben sehr konzentriert und intensiv gespielt, besonders in der Verteidigung und demnach auch zurecht geführt", formuliert eine zufriedene Bayer-Trainerin NadineHomann nach der Partie.

Den Spielabschnitt nach der Pause wollten die Gastgeber nutzen, um zurück in die Partie zu finden. Nach einem 7:0-Run der Hoops, sammelten sich die Leverkusener Nachwuchs-Giganten in einer Auszeit und schöpften neue Energie."Wir haben in dieser Phase etwas nachlässig agiert", stellte Homann fest. Doc haufgeweckt durch die Auszeit und angeführt von einem starken Goran Stojanovicf anden die Bayer-Jungen ihren Rhythmus wieder. Letztendlich war der Kampfgeist und die Intensität der Academy-Boys ausschlaggebend für den Auswärtserfolg."Die Jungs haben sich auf alle Bälle geworfen und sind immer wieder zum Rebound gegangen", resümiert Homann.

Ein Extralob von seiner Trainerin verdiente sich Aufbauspieler GoranS tojanovic:"Alle haben eine gute Leistung gezeigt und ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Aber Goran hat heute viel Verantwortung übernommen und uns,besonders durch seine Sicherheit im Ballvortrag, sehr geholfen." In der Tat beschränkte sich der Point-Guard nicht nur darauf, die Bälle zuverteilen. Neben fünf Assists gelangen dem 1,82 m kleinen Mann auch noch acht Rebounds und17 Punkte.

Mit entscheidend war sicherlich auch die gute Stimmung vor der Begegnung, als der GIANTS-Nachwuchs einen Spaziergang durch Berlin machte und einwenig flachste.

Es spielten: Andräs, Mönninghoff (18 Punkte), Stojanovic (17, 8 Reounds,5Assists), Anders (2), Mauksch (4), Breunig (18, 9 Rebounds, 4 Blocks),vonHeeremann, Bellscheidt (5), Kruchen (6), Jördell (10, 7 Rebounds) undAgyapong.

Alles in eigener Hand

Ob die NBBL-Truppe der BAYER GIANTS den Sprung in das Viertelfinale schafft, könnte schon am kommenden Sonntag (15. März um 13 Uhr inderHerbert-Grünewald-Halle) entschieden werden: Es wird nach dem Modus"Best-of-three" gespielt, demzufolge die Mannschaft in die nächste Runde kommt, welche zuerst zwei Spiele gewinnt. Entscheiden die Academy-Talente die kommende Begegnung also für sich, zögen sie sofort in das Viertelfinaleein. Verlieren sie, so würde das Entscheidungsspiel wieder in Berlin steigen. Die zuerst genannte Option wäre Chef-Trainerin Nadine Homann dabei wesentlicher lieber: "Wir wollen genauso konzentriert und kämpferisch agieren, wie in Berlin und dann auch gewinnen." Und wir wollen nicht vergessen: Bisher ist die Leverkusener NBBL-Auswahl in eigener Halle noch ungeschlagen...

09.03.2009

 

 

Triumph-Sieg 

 

Das war deutlich: Dank eines 113:42-Heimerfolges, einer der höchsten Siege in ihrer NBBL-Geschichte, hat dasU19-Team der BAYER GIANTSAcademy ihr letztes Saisonspiel gewonnen und fuhr beim siebten Spiel in eigener Halle den siebten Triumph ein.

Das erste Viertel begann unterhaltsam: Beide Teams konzentrierten sich hauptsächlich auf die Offensive und erzielten Punkt für Punkt. Als dieBayer-Jungen nach den zehn Anfangsminuten mit 34:20 in Front lagen, war bereits abzusehen, dass an diesem Tag über 100 Punkte erzielt werden könnten.

In den nächsten Minuten steigerten sich Mönninghoff & Co. in der Defensive und bereiteten so den Gästen aus Quakenbrück Kopfzerbrechen. Die Young Dragons fanden, bedingt durch die intensive Verteidigungsleistung der Nachwuchs-Giganten, keinen Rhythmus. Gleichzeitig mussten sie immer wieder mitansehen, wie ein Wurf nach dem anderen durch ihren Korb fiel.

Zur Halbzeit (58:29) war jedem der rund 75 Zuschauer in der Herbert-Grünewald-Halle klar, dass nur noch die Höhe des Erfolges und nich tder Sieger bestimmt werden musste. Mit 23:7 gewannen die Leverkusener den dritten Spielabschnitt und trafen weiter zielsicher den Korb. "Wir haben heute sehr gut gespielt. Wir haben super verteidigt und in den letzten drei Vierteln immer weniger Punkte zugelassen, obwohl wir so hoch geführthaben", lobte Bayer-Trainerin Nadine Homann ihr Team nach der Partie.

Das letzte Viertel nutzte die "Next-Generation" der BAYER GIANTS, um ihre Fans zu verwöhnen: Schnelle Fast-Breaks und Alley-Hoops sorgten für gute Stimmung bei der Homann-Truppe. Dass sie das Schlussviertel mit 32:6 für sich entschieden - und damit das bisher beste Viertel der Saison spielten - war nur noch Nebensache.

Es spielten: Njai, Rehm (5 Punkte), Mönninghoff (24), Stojanovic (11, 4Steals),Anders, Mauksch (13, 5 Asissts), Breunig (26), Andräs (4), Kruchen(13, 10Rebounds), Jördell (9, 5 Assists, 4 Blocks) und Agyapong (8).

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

So lautet die Parole der U19-Basketballer aus Leverkusen: Denn die GIANTS-Talente müssen zum Play-off-Auftakt zu den Central Hoops Berlin fahren.Die Hoops sind als gleichstarker Gegner einzuordnen, der über vier herausragende Spieler verfügt:

Zunächst wäre das Nachwuchs-Talent Martin Bogdanov zu nennen: Der16-jährigeShooting-Guard überzeugt mit durchschnittlich 18 Punkten pro Spiel und ist der Top-Scorer seines Teams.

Der Zweite im Bunde ist Janek Schmidkunz: Der Point-Guard der "Hoops" besticht vor allem aufgrund seiner starken Dreierquote (43,8% )und ist mit durchschnittlich 17 Zählern der zweitbeste Punktesammler in seinem Team.

Ebenfalls auffällig agiert Malte Ziegenhagen: Malte spielt, wie sein Kollege Bogdanov, auf der Zweierposition und kommt auf 13 Punkte pro Begegnung. Lediglich in zwei Spielen erzielte er weniger als zehn Punkte.

Der Vierte ist Serge Lopez Nunez: Der Power-Foward ist derbeste "Big-Man" der Berliner (10 PpG und 9,7 RpG) und beweist dies durch dauerhaft starke Leistungen. Gegen den Mitteldeutschen BC etwa griff er2 1Rebounds weg.

Wir sind gespannt, was unsere Academy-Auswahl in dieser Play-off-Serie zeigen kann. Los geht`s am 8. März in Berlin, ehe am 15. März in Leverkusen das zweit eund somit entscheidende Spiel angepfiffen wird.

24.02.2009

 

Alle Pressemitteilungen: Bayer Giants Academy

 

 

   

Wucherer: „Plötzlich kämpfst du gegen denGeburtstag der Oma“

Seine sportliche Bilanz aus aktiver Zeit lässt sich sehen. In der heimischen Vitrine liegen neben Auszeichnungen für vier deutsche Meisterschaften und zwei Pokalsiege auch eine Silbermedaille von der Europameisterschaft 2005 sowie Edelmetall zur Bestätigung einer belgischen Championship. Hinzu gesellen sich drei Nominierungen als deutscher ALLSTAR und...

  

...123 Einsätze im Trikot mit dem Bundesadler auf der Brust. Wie kaum einanderer ehemaliger Nationalspieler vor ihm hat Denis Wucherer die Position desflexiblen Flügelspielers geprägt. Ob Penetration zum Korb, Wurf oder auchBallvortrag: Der mittlerweile 35-Jährige war das, was als Allrounder wird. Nach der Beendigung seiner sportlichen Karriere im Spätsommer 2007 und dem Einstieg als Kommentator bei sportdigital.tv hat Wucherer vor der Saison 2008/2009 das Amt der Cheftrainers bei der Bayer Giants Academy übernommen. An alter Wirkungsstätte gibt er nun das an lernbereite Youngster weiter, was er selbstjahrelang aufs Leverkusener Parkett brachte. Die NBBL-Redaktion nutzte die Gelegenheit, um den Jung-Coach über seine Ambitionen, die Arbeit mit Talenten und die Widrigkeiten des Trainer-Daseins zu befragen.

 

Wie kam es im Sommer zu Ihrem Engagement bei der BayerGiants Academy?

 

Denis Wucherer: Es war schlichtweg Not am Mann. Der Verein kam auf mich zu und hat angefragt, ob ich die Aufgabe übernehmen möchte. Ich hätte mich gern schon früher für den Posten beworben, habe es im vergangenen Jahr aber aufgrund meiner Tätigkeit bei sportdigital.tv unterlassen. Denn durch die Kollisionenvon BBL- und NBBL-Spielterminen hätte ich nicht immer beim Team sein können. Wenn ich etwas angehe, möchte ich auch voll dahinterstehen. Als Leverkusen auf mich zukam, haben wir uns zusammengesetzt und alles besprochen. Ich war direk tFeuer und Flamme für das NBBL-Projekt, habe aber auch die Karten offen auf den Tisch gelegt. Gemeinsam mit Jugendkoordinatorin Katrin Hering (u.a. führte Hering Leverkusen zur U20-Meisterschaft 2006, die Red.) wurde dann ein Konstrukt entwickelt, wie wir alles organisatorisch angehen. Mit Nadine Homann habe ich eine Co-Trainerin an meiner Seite, mit der ich mich sehr gut ergänzeund die in meiner Abwesenheit mein volles Vertrauen genießt.

    

  

Als Neuling im Trainergeschäft mit langjähriger Erfahrungals Profi-Basketballer: Was ist Ihre vornehmliche Herausforderung?

 

Die Jungs befinden sich in einem unheimlich interessanten Alter. Sie sind noch keine fertigen Spieler, können noch so geformt werden, dass sie die Grundlagen mit bekommen, um sich vielleicht zu BBL-Spielern entwickeln zukönnen. Da ich noch ziemlich nah am Profidasein dran bin, kann ich andere Dingevermitteln als ein Trainer, der selber nicht gespielt hat.

 

Mit Lennard Jördell, Mathis Mönninghoff und Mathias Mauksch wurden unlängst drei Leverkusener Youngster in den erweiterten U18-Nationalkader berufen. Wie viel ist es wert, solche Jungs im Kader zuhaben?

 

Zuallererst sind wir sehr stolz darauf, dass sich die drei bei der Nachsichtung gut präsentieren und letztlich auch durchsetzen konnten. Es istschön, dass sie mit ihrer Spielweise auf dem Radar der National-Coaches gelandet sind. Durch unser intensives Training wollen wir versuchen, sie konstant weiterzubringen und ihre Fertigkeiten stetig voranzutreiben. Wi rtrainieren als Mannschaft drei- bis viermal in der Woche zusammen, plus zwe iSpiele in der NBBL und der Oberliga. Mit unseren Perspektivspielern absolvieren wir zudem Individualtraining, um an Kleinigkeiten besser arbeiten zu können. Gerade in einem Fall wie Mathis Mönninghoff ist es sehr vorteilhaft, dass ichi hm als ehemaliger Flügelspieler extrem viel mit auf den Weg geben kann.

 

Ist Ihr Engagement im Jugendbereich nur der oft zitierte„Stein des Anstoßes“ für eine Trainerkarriere im Profibereich?

 

Natürlich denke ich darüber nach. Gemeinsam mit Leverkusen haben wir aber noch keinen mittel- oder langfristigen Plan entwickelt. Ich habe aber festgestellt, dass mir die Arbeit mit Jugendlichen unheimlich viel Spaß macht. Als Aktiver war ich immer skeptisch, ob das eines Tages der richtige Weg fürmich sein könne. Ich denke, dass ich das Potenzial habe, um ein Trainer zu werden. Ich würde gern sehr viel perspektivischer arbeiten. Von der gesamten Struktur her sollte es in Leverkusen trotz des Umzugs der BBL-Mannschaft nach Düsseldorf möglich sein, weiterhin dauerhaft Talente zu fördern.



    
Wucherer im Dialog mit Dirk Bauermann.


Nach all den Jahren im Profibereich: Wie schwer ist es, plötzlich mit „jungenWilden“ arbeiten zu müssen?

 

Man muss sein professionelles Denken zurückschrauben. Als Profi geht man zweimal täglich zum Training – Punkt. Da ist immer das ganze Team, da wirdi mmer hart gearbeitet. In den Herbstferien habe ich versucht, eine Art Trainingscamp mit zwei Trainingseinheiten pro Tag zu installieren, was – im Nachhinein betrachtet – etwas hoch gegriffen war. Da kämpfst du als Trainer plötzlich gegen die Oma, die heute Geburtstag hat. Meine Aufgabe ist es, die Jungs dazu zu bringen, dass jeder für sich herausfindet, was er will und wiewichtig ihm Basketball ist. Man erkennt schnell, wer bereit ist, seinen Tagesablauf so zu gestalten, dass er immer beim Training ist.

 

Sie haben ihm Laufe der Jahre unter vielen Coaches gespielt. Welcher hat Sie für Ihr neues Trainer-Dasein besonders geprägt?

 

Ich versuche eine gesunde Symbiose aus den positiven Eigenschaften meine rehemaligen Coaches und mir zu schaffen. Dabei höre ich, so habe ich festgestellt, bei mir viel von Dirk Bauermann heraus, unter dem ich in Leverkusen sechs Jahre und viele Sommer im Nationaldress gespielt habe. Aber auch meine kurze Zeit unter Ettore Messina in Italien war ungemein prägend. Zusammen mit meiner Spielerkomponente hoffe ich eine gute Mischung zu schaffen.

 

http://www.nbbl-basketball.de/magazin/artikel.php?artikel=1769&type=&menuid=2&topmenu=70

 

 

Grevenbroich Elephants 1. RegionalligaHerren 2007/2008 

 

 

19.09.2007   

Werner Basketballerscheitern an den Grevenbroich Elephants

 

Zweit-Regionalligist TV Wernehat die zweite Runde um den Westdeutschen Basketball-Pokal nicht überstanden.Das Team von Volker Kaiser verlor am Abend vor 200 Zuschauern in derBallspielhalle mit 66:84 (18:24, 13:26, 19:20, 16:14) gegen die klassenhöheren GrevenbroichElephants. "So einfach haben wir  uns das nichtvorgestellt", meinte Gästetrainerin Nadine Homann, die in Vertretung desEx-Bundesligastars Heimo Förster an der Linie stand. Die Gastgeber zeigten einesehr schwache Vorstellung. Die Vorentscheidung war schon nach gut fünf Minutengefallen, als die Elephants mit 17:8 führten und mit Chris Powell derdefensivstärkste Werner bereits drei Fouls auf dem Konto hatte. 

http://www.wa-online.de

 

 

22.09.2007 

Fachfrau für dieElephants   

 

Nadine Homann hat einen gutenJob gemacht. Als Vertreterin für den beruflich in China weilenden Trainer Heimo Förster führte die 26-Jährige die Basketballer der Elephants Grevenbroichzunächst im WBV-Pokal zu einem lockeren 84:67-Erfolg über den TV Werne (2.Regionalliga) und dann in der Regionalliga zu einem 97:83-Sieg (51:44) bei den Südpark AstroStars Bochum - die ersten Punkte des Zweitliga-Absteigers in fremder Halle.

In der direkt neben dem beeindruckenden Domizil des Fußball-Bundesligisten VfL Bochum gelegenen Rundsporthalle waren die Elephants von Anfang an Herr im Haus, gerieten vor nur rund 150 Zuschauern - davon gut 50 aus der Schloss-Stadt -während des gesamten Spiels nicht ein Mal ins Hintertreffen. Im ersten Viertel war vor allem Verlass auf Brian Graves.
 

 

Der Amerikaner, bei den Elephants mittlerweile unumstrittener Chef in der Regiezentrale, war mit zehn Punkten maßgeblich daran beteiligt, dass die Gäste das erste Viertel mit 27:18 zu ihren Gunsten entschieden. Obwohl sich sein Kollege Andre Bynum, der besonders in der Defensive eine unverzichtbare Größeist, schnell drei Fouls einhandelte, blieben die Grevenbroicher stets am Drücker. Das war auch ein Verdienst von Timo Verwimp. Der treffsichere Center bot seine bislang beste Leistung in dieser Saison, erzielte 15 seiner am Ende 23 Punkte vor der Pause.

Im dritten Viertel Ruhe bewahrt

Dass die Hausherren dran blieben, hatten sie in dieser Phase in erster Linie Rodrigo Griffa Berro (13 Zähler), Jonas Dauber (12) und Maik Berger (11/3) zu verdanken. Doch selbst im dritten Viertel, das den Elephants bei den Niederlagen in Schwelm und Dortmund noch zum Verhängnis geworden war, schlossen sie nie näher als bis auf fünf Punkte auf (54:59/24.).

Die Grevenbroicher ließen sich nach dem mit 29:21 gewonnen dritten Durchgang und einem 80:65-Vorsprung nicht mehr aus der Ruhe bringen. Zwar gaben GriffaBerro (28 Punkte insgesamt) und Dauber (20) mächtig Gas, doch während sich die Bochumer zunehmend mit den Unparteiischen Michael Giesler und Roland Wiegartz beschäftigten, zeigten sich die Gäste erstaunlich abgezockt.

Die Bestnote verdiente sich neben Verwimp Graves (25/3), auch wenn er in derSchlussphase nur zwei seiner zehn Freiwürfe verwandelte. 
 

 

http://www.ngz-online.de

 

 

Elephants holen AstroStars vom Himmel!

Gestern Abend konnten die Elephants Grevenbroich ihren dritten Sieg in Folge(letzten Mittwoch gewannen die Dickhäuter auch ihr WBV-Pokalspiel) verbuchen.Gegen die Südpark Bochum Astro Stars stand es mit der Schlusssirene 83 : 97 für die Schlossstädter.

Vor ca. 150 Zuschauern – davon ca. 50 mitgereisten EleFans – wurde das druckvolle Spiel der Elephants Grevenbroich am gestrigen Abend mit einem 83 :97 Endstand belohnt. Damit liegen die Elephants nach dem 5. Spieltag auf Platz 4 der Tabelle! 

Das erste Viertel begann mit einem Sprungball zu Gunsten der Gastgeber, jedoch holte Brian Graves den Rebound und konnte somit die ersten beiden Punkte desS piels für die Dickhäuter verbuchen.  
Die Elephants Grevenbroich spielten hoch konzentriert und konnten mit ihrer guten Defense und einer äußerst schlechten Wurfquote der Astro Stars ausBochum, bereits nach 5 Minuten mit 9 : 15 in Führung gehen. In der 8.Spielminute hatten die Elephants bei 11 : 22 bereits ein gutes 10-Punkte-Polster.  
Die Defense der Bochumer wurde stärker, jedoch behielten die Elephants die Oberhand und dominierten dieses 1. Viertel klar und es stand am Ende 18 : 27 für die Grevenbroicher. 

Die ersten Punkte des 2. Viertels gingen an die Astro Stars, die jedochsichtlich unzufrieden mit ihrem Rückstand sowie dem Spiel waren und dies auch unverhohlen äußerten. Das ließen die Schiedsrichter nicht ungestraft und gaben in der 2. Minute des 2. Viertels ein technisches Foul gegen die Bank der Bochumer.  
Die Astro Stars erhöhten gegen Mitte des 2. Viertels den Druck deutlich und auch ihre Wurfquote verbesserte sich. Dazu trug vor allem Bochums Argentinier Roberto Griffa Berro bei, den Matthias Wojdyla bislang völlig aus dem Spielnehmen konnte. 
Der Vorsprung der Dickhäuter schmolz auf 3 Punkte und es stand nunmehr 33 : 36. Doch die Elephants ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und spielten konzentriert weiter. Timo Verwimp setzte mit einem Buzzer-Beater 3-Punkte-Wurf den Schlusspunkt unter dieses Viertel und verschaffte den Elephants zur Halbzeit wieder mit 44 : 51 ein 7-Punkte-Polster (26 : 24). 

Nach der Halbzeitpause begannen beide Teams mit einer intensiven Defense und einem äußerst druckvollen Spiel. Bochum versuchte nunmehr aufzuholen, doch die Elephants Grevenbroich blieben unbeirrt und hielten dem Druck weiterhin stand. 
Nach einer sehr emotionalen Reaktion von Maik Berger in der 3. Minute des 3.Viertels gab es erneut ein technisches Foul gegen die Bank der Astro Stars und die beiden daraus resultierenden Freiwürfe bescherten den Schlossstädtern eine12-Punkte-Führung zum 59 : 71! 
Die Elephants ließen während des gesamten 3. Viertels nicht nach, spielten druckvoll und konzentriert ihre Defense. Matthias Wojdyla schaffte es in diesem Viertel erneut, Griffa Berro komplett auszuschalten, so dass es am Ende desViertels 65 : 80 (21 : 29) stand.  

Im letzten Viertel versuchten die Bochumer sich noch einmal aufzubäumen und begannen wiederum druckvoll und schnell. Nach zwei verwandelten Freiwürfen der Astro Stars kamen sie auch wieder auf 10 Punkte heran. 
Das letzte Viertel gestaltete sich ausgeglichen für beide Seiten. Die Elephants Grevenbroich zogen ihr Spiel jedoch weiterhin durch und gewannen am Ende verdient mit 83 : 97 (18 : 17).  

Trainerin Nadine Homann war sehr zufrieden mit der Leistung des Teams und hatte durch ihre besonnen genommenen Auszeiten und ein intensives Coaching auch großen Anteil an derG esamtleistung der Elephants Grevenbroich. Sie füllte die Position des Trainers am gestrigen Spieltag gut aus, so dass Heimo Förster mit seiner Vertretung sehr zufrieden sein kann.  

Nadine lobte besonders die konzentrierte Verteidigung der Dickhäuter. „And iFabian und Matthias Wojdyla haben eine sehr gute Defense-Leistung gezeigt. Andi hat mit seinen Steals Tempo ins Spiel gebracht und die Mannschaft nach vorne getrieben. Leider war Andre Bynum sehr früh mit Fouls vorbelastet, so dass ich ihn sicherheitshalber für eine gewisse Zeit aus dem Spiel nehmen musste.   

Auch Juppi Grips hat eine gute Leistung gezeigt. Brian Graves und Timo Verwimp haben heute viel Verantwortung übernommen und mit ihren Punkten einiges zum Sieg beigetragen.“  

Aber sie lobte vor allem die Teamleistung der Elephants: „Alle haben die Systeme gut gespielt und vor allem haben wir uns besser auf die Linie der Schiedsrichter einzustellen gewusst als der Gegner! Außerdem haben wir es trotzhoher Foulbelastung geschafft, eine kontinuierlich gute Defense-Leistung zu zeigen.“ 
 

Für die Elephants punkteten:

Brian Graves 27 (3 Dreier), Timo Verwimp 25 (2 Dreier), Peter Krausen 12, AndreBynum 9, Andreas Fabian 9 (1 Dreier), Matthias Wojdyla 9 (2 Dreier),Franz-Josef „Juppi“ Grips 6, Anday Ergen, Steffen Methner (DNP), Mario Römer(DNP)  


www.elephants.de 

 

 

Verfolger-Duell imElephants-Dome    

Im sechsten Spieltag der 1. Regionalliga West kommt es am 29. September 2007 um 19:00 Uhr...

im „Elephants-Dome“ am Torfstecherweg zum Aufeinandertreffen der punktegleichen Grevenbroich Elephants und den Benslip Baskets Salzkotten, den Verfolgern des Spitzenduos aus Schwelm und Dortmund.

Mit gleich drei Siegen in Serie gelang den Grevenbroich Elephants die beste Woche seit langem: nach dem nie gefährdeten Heimsieg gegen die Bergheim Bandits und dem lockeren Pokalsieg unter der Woche in Werne gelang den Dickhäutern am letzten Wochenende bei den AstroStars in Bochum ein 97:83 Sieg.

Der auch in dieser Höhe verdiente Auswärtserfolg bei einem direkten Konkurrenten um die oberen Tabellenplätze, der bei einer besseren Freiwurfquote auch noch hätte höher ausfallen können, war die Krönung einer erfolgreichen Woche.

So lobte Trainerin Nadine Homann, die Heimo Förster in dieser Woche erfolgreich vertrat und durch ihr Coaching großen Anteil an den Erfolgen der Grevenbroich Elephants hatte, dann auch: „Alle haben die Systeme gut gespielt…“ und weiter„ Außerdem haben wir es trotz hoher Foulbelastung geschafft, eine kontinuierlich gute Defense-Leistung zu zeigen.“

Herausragend aus einer insgesamt guten Mannschaft waren am letzten Wochenende Brian Graves und Timo Verwimp, darüber hinaus würdigte Nadine aber auch die Leistung von Andreas Fabian und Matthias Wojdyla: „Andi und Matthias haben eine sehr gute Defense-Leistung gezeigt. Andi hat mit seinen Steals Tempo ins Spielgebracht und die Mannschaft nach vorne getrieben.“

Nach der Auftaktniederlage in Schwelm, der vermeidbaren Schlappe in Dortmund und dem überzeugenden Sieg in Bochum ist nun mit den Benslip Baskets Salzkotten das erste Top-Team mit Aufstiegsambitionen zu Gast im heimischen„Elephants-Dome“ in Grevenbroich.

Mit den Fans im Rücken und einer ähnlich starken Leistung wie am vergangenen Wochenende in Bochum ist auch gegen die bärenstarken Sälzer ein Sieg, der die auswärts errungenen Punkte bei den AstroStars doppelt wertvoll machen würde, im Bereich des Möglichen.

Heimo Förster meint dann auch: „Wir haben in Bochum gesehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Das hat sich bereits in der zweiten Halbzeit gegen Bergheim und in Werne angedeutet.

Gegen das Team von Ralf Risse muss jedem Spieler klar sein, welche Aufgabe auf uns zukommt. Wir haben die Riesenchance, unsere guten Leistungen vor eigenem Publikum zu bestätigen. Darauf müssen wir uns konzentrieren und genauso engagiert zu Werke gehen wie bei den AstroStars in Bochum!“

Und weiter: „Wenn die Spieler wieder den gleichen Kampfgeist zeigen wie in der Vorwoche, die Abwehrleistung wiederholen und erneut Verantwortung übernehmen können, bin ich sicher, dass wir den Fans ein großes Spiel zeigen werden.“

In diesem Zusammenhang lobte Förster ausdrücklich die Leistung seiner „Vertretung“ Nadine Homann: „Nadine hat einen tollen Job in Werne und Bochum gemacht, sie hat mein vollstes Vertrauen.“

Auf das Team von BB Salzkotten angesprochen meinte Heimo: „Salzkotten ist Kooperationspartnerdes Erstligisten Paderborn, daher kann man nie genau sagen, mit welchen Spielern tatsächlich aufgelaufen wird. Aber wir wollen unser Spiel auch nicht an der Besetzung des gegnerischen Teams ausrichten, sondern uns auf unsere eigenen Stärken besinnen und diese auch ausspielen.“

Am Samstag, dem 29. September 2007 um 19:00 Uhr, haben die Grevenbroiche rBasketballer die große Chance, durch einen Sieg gegen einen weiteren direkten Konkurrenten und Aufstiegsaspiranten Boden gut zu machen und den Abstand zu den führenden Teams aus Schwelm – zu Hause gegen die NVV Lions aus Mönchengladbach– und Dortmund – in Hagen gegen den BBV – nicht wachsen zu lassen, sondern eventuell sogar zu verkürzen.


Grevenbroich Elephants beenden Hinrunde mit einem Sieg über BBV Hagen

Die Grevenbroich Elephants konnten die Hinrunde mit einem 96 : 86 Sieg über das Team des BBV Hagen gewinnen. Damit liegen die Dickhäuter nunmehr auf Platz 3der Tabelle.

Am letzten Samstag, dem 17. November 2007, konnten die Elephants Grevenbroich vor ca. 600 Zuschauern – unter ihnen auch der 1. Bürger der Stadt, Dr. Axel Prümm - einen 96 : 86 Sieg feiern.

Von Beginn des Spiels an war klar, dass hier zwei weitestgehend gleichwertige Teams aufeinander trafen. Beide Mannschaften begannen hektisch und die ersten Punkte des Spiels fielen somit auch erst nach ca. 2 Minuten für den BBV. Timo Verwimp, durch die Geburt seiner Tochter Mirelle am letzten Montag wohlsichtlich beflügelt, erzielte im Gegenzug die ersten Punkte für die Elphants.

Leider waren die Elephants relativ früh foulbelastet, bereits nach 4 ½ Minutenverbuchten sie 4 Fouls auf ihrem Konto. Trainerin Nadine Homann, die denberuflich verhinderten Heimo Förster vertrat, reagierte sofort und nahm sowohl Peter Kraussen als auch Andre Bynum raus, um weitere Fouls für beide zuvermeiden.

Insgesamt war das 1. Viertel sehr chaotisch und keines der beiden Teams konntesich deutlich absetzen, so ging man mit 25 : 28 für Hagen in das 2. Viertel.

Wiederum war dieses Viertel sehr ausgeglichen. Allerdings war die Defense der Elephants Grevenbroich nicht intensiv genug und somit gestatteten sie den Hagenern viele Wurfmöglichkeiten.

Ca. 4 Minuten vor Beginn der Halbzeit erhöhten die Dickhäuter jedoch plötzlichden Druck auf Hagen und ein erneut stark aufspielender Matthias Wojdyla erzielte per 3er das 43 : 40. Hagen hielt dem Druck jedoch stand und sowohl Brian Graves als auch Andreas Fabian Jason Price gut an die Kette legten, kamen die BBVler wieder ran. Ein Fastbreak von Brian Graves 1 Sekundevor Ende des Viertels bescherte den Elephants Grevenbroich eine3-Punkte-Führung zur Halbzeit 50 : 47 (25 : 19).

Nach der Halbzeit starteten beide Teams wieder sehr hektisch und es dauerte erneut 2 Minuten, bevor Hagen die ersten Punkte des Viertels erzielte. Wie einroter Faden zog sich der Schlagabtausch zwischen ebenbürtigen Gegnern durch das Spiel.

Das Team, das den Druck erhöhen und halten konnte, würde wohl offensichtlich auch als Sieger aus der Partie hervorgehen. Und dies schienen die Elephants zusein!

Nach ca. 4 gespielten Minuten hatten die Schloss-Städter einen 7 : 0 Run und konnten sich erstmals deutlich absetzten (62 : 54). Ein Dunk von Juppi Grips brachte 3 Minuten vor Viertelende sogar die 11-Punkte Führung für die Elephants. Die Fans waren begeistert und voll da! Timo Verwimp brachte die Halle durch einen 3er zum 70 : 60 zum Kochen und am Ende des Viertels stand es komfortabel für die Dickhäuter 73 : 64 (21 : 19).

Das Schlussviertel startete mit den ersten Punkten diesmal durch den heute bestens aufgelegten Timo Verwimp. Allerdings wollten die Hagener nicht aufgeben und es breitete sich erneut Hektik im Spiel beider Teams aus.

Die Elephants Grevenbroich konnten den Druck jedoch beibehalten und verteidigten ihren Vorsprung. Ein 3er von Timo Verwimp, den er aus einer unmöglichen Wurfposition per Buzzer-Beater erzielte, bringt wiederum eine 9-Punkte-Führung für die Dickhäuter 4 Minuten vor Ende des Spiels (80 : 71).

Was nun folgte, konnte man die 3er-Parade der Elephants nennen! Nacheinander verwandelten Andre Bynum, Brian Graves und Matthias Wojdyla 4 3-Punkte-Würfe. Die Hallte tobte und die Hagener schienen nun zu spüren, dass das Spiel für sie gelaufen war. Den letzten Punkt des Spiels zum 96 : 86 erzielte Juppi Grips per Freiwurf (25 : 20).

In der darauffolgenden Pressekonferenz lobte Hagens Coach Adam Fiedler den Kampfgeist der Elephants und gratulierte ihnen als verdienten Siegern. Er bezeichnete Timo Verwimp’s 3er als bezeichnend für das Spiel.

Mit großem Applaus wurde Timo Verwimp von den Zuschauern empfangen. Er freute sich über den Sieg der Elephants. Allerdings war die Geburt seiner kleinen Tochter der Höhepunkt der Woche. Timo freute sich über die Geschenke der Elephants für seine Tochter Mirelle und bestätigte, dass es Mutter und Kind gut gehe.

Trainerin Nadine Homann war sehr zufrieden mit der Leistung des Teams. Sie hatte die Priorität auf die Bewachung von Jason Price und Roman Hofgräfer gelegt. Damit war das Team sehr erfolgreich. Jason Price erzielte zwar 20 Punkte, wurde aber sehr eng von den Elephants bewacht. Roman Hofgräfer konnten die Dickhäuter völlig aus dem Spiel nehmen; er machte gerade einmal einen Punkt.

Für die Elephants punkteten:

Andre Bynum 13 (1 3er, 5 Rebounds), Franz-Josef „Juppi“ Grips 6, Brian Graves 23(3 3er, 6 Rebounds), Peter Krausen 17 (3 3er, 6 Rebounds), Timo Verwimp 23 (13er, 8 Rebounds), Andreas Fabian 2, Matthias Wojdyla 12 (4 3er, 4 Rebounds),Steffen Methner, Anday Ergen, Bastian Becker DNP


(18.11.07)   

Wilde Elephants nun schonDritter  

 

Manche Spiele sind einfach nicht zu gewinnen. Das wurde Adam Fiedler, Coach des Basketball-Regionalligisten BBV Hagen, am Samstagabend bei der 86:96-Niederlage(47:50) zum Abschluss der Hinrunde bei den Elephants Grevenbroich wieder einmal klar - und zwar genau in der 34. Minute. Denn da fand mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr ein extrem wilder Verzweiflungswurf von Timo Verwimp aus gut und gerne neun Metern irgendwie den Weg in den Korb. „Diese Szene war bezeichnend für das Spiel“, stellte Fiedler fest.

Doch der Sieg der Hausherren, bei denen Nadine Homann wie schon in Bochum den beruflich eingespannten Heimo Förster auf der Trainerbank vertrat, war allesandere als glücklich. Das bestätigte auch Fiedler. „Ihr wart besser“, befand er.

Aber mit seinem Kunstwurf zum 80:71 sorgte Timo Verwimp, der unter der Woche zum ersten Mal Vater geworden war, für die Initialzündung. Denn nach ihm erhöhten seine Kollegen Andre Bynum, Peter Krausen und Matthias Wojdyla mit drei weiteren erfolgreichen Versuchen von jenseits der Drei-Punkte-Linie inFolge auf 89:74 (36.). „Wir waren nicht in der Lage, deren Dreier zu stoppen“, gab Fiedler zu.

In der Tat schossen - und trafen - die Elephants aus allen Rohren. Gegen eine Dreier-Quote von 50 Prozent (12/24) ist einfach kein Kraut gewachsen. Das sicherste Händchen aus der Ferndistanz bewiesen Krausen (3/3) und Wojdyla (4/5). Bei den Gästen vermochte da nur Daniel Poerschke mitzuhalten. Der ehemalige Akteur des Zweitligisten TuS Iserlohn traf vor der Pause vier von vier Dreiern, ging nach dem Seitenwechsel aber bei zwei weiteren Versuchen leeraus.

Dazu legten die Hausherren mit Roman Hofgräfer einen weiteren Hagener Scharfschützen an die Kette. Dem Ex-Spieler von Phoenix Hagen (Pro-A), vor guteiner Woche beim 92:88-Sieg nach Verlängerung über Waltrop mit 24 Punkten (vierDreier) noch Matchwinner, gelang gerade mal ein kümmerliches Pünktchen. Das freute Nadine Homann ganz besonders, „denn auf ihn sowie auf Jason Price hatten wir in der Verteidigung unsere Prioritäten gelegt“.

Price setzte den Elephants in den ersten 20 Minuten zwei seiner drei Dreier ins Netz, schoss in Hälfte zwei aber nur noch 1/4. Seine 20 Punkte reichten eben sowenig zum Sieg wie die 23 Zähler und 15 Rebounds seines Landsmanns Chris Wright. Denn bei den Schloss-Städtern erreichten mit Brian Graves, Timo Verwimp (beide 23), Peter Krausen (17), Andre Bynum (13) und Matthias Wojdyla (12) gleich fünf Spieler zweistellige Punktewerte. Graves und Wojdyla standen dabe idie vollen 40 Minuten auf dem Feld. Fiedler: „Das war schon überzeugend. Gewinnen konnten wir nicht, wir sind nicht in der Lage, auswärts 100 Punkte zuerzielen.“

In der Tabelle ist Grevenbroich nun Dritter. Erster bleibt Schwelm, in zwei Wochen zu Gast an der Erft. Die Plakate fürs Rematch gegen Ex-Trainer Raphael Wilder gibt’s schon jetzt. Auf denen steht: „Im Elephants-Dome wird nicht gewildert!“ 

 

Erfolgreicher Hinrunden-Abschluss für die Elephants  

 

Mit einem 96:86 Heimsieg überden BBV Hagen beenden die Grevenbroich Elephants die Hinrunde der Basketball-Regionalliga auf dem dritten Platz. 600 Zuschauer fanden sich in der Dreifachsporthalle Gustorf ein und bekamen von Beginn eine hektische Partie zwischen zwei gleichwertigen Teams zu sehen. 

Erst nach zwei Minuten gingen die ersten Punkte der Partie an den BBV, die der frisch gebackene Vater Timo Verwimp im Gegenzug egalisieren konnte. Im ersten Viertel, das von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war, konnte sich keines der Teams einen entscheidenden Vorteil verschaffen und so ging es mit einem 28:25 für Hagen in das zweiteViertel.

Ein wiederum ausgeglichenes Viertel konnten die Elephants erst in den letzten Sekunden für sich entscheiden. Nachdem die Gastgeber den Druck in den letzten vier Minuten erhöhen konnten, erzielte Brian Graves eine Sekunde vor dem Halbzeitsignal die 50:47-Führung für die Elephants.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Grevenbroicher die Oberhand behalten sollten. Nach einem 7:0-Run konnten die Elephants sich erstmals eine deutliche neun-Punkte-Führung erspielen, die bis zum Ende des dritten Viertels anhalten sollte (73:64).

Doch noch wollten sich die Hagener Gäste nicht geschlagen geben und erhöhten ihrerseits den Druck, dem die Gastgeber aber standhalten konnten. Timo Verwimp war es dann, der die Siegeshoffnungen des BBV zunichte machte. Mit einem"Buzzer-Beater" aus unmöglicher Position erhöhte der 2,03 Meter große Center vier Minuten vor dem Spielende auf 80:71 

In den letzten Minuten brannten die beiden Mannschaften noch ein Dreier-Festival ab, dass die Schlusssirene mit dem 96:86-Endstand zugunsten der Elephants beendete.
Großes Lob erntete neben Timo Verwimp auch "Interimstrainerin" Nadine Homann, die den beruflich verhinderten Heimo Förster mit klugen Entscheidungen hervorragend vertrat.  

 

 www.elephants.de